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Fotostrecke» MEISENHEIM. „Die vielen Fragen an die Experten zeigten, dass das Thema Pflege die Menschen beschäftigt“, so das Fazit von Dietmar Kron, Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbandes, nach dem ersten Meisenheimer Gespräch mit Pflege-Experten im Haus der Begegnung. Als kompetente Gesprächspartner in Sachen Pflege standen Christa Herzog und Marlene Jänsch vom hiesigen Pflegestützpunkt sowie der Leiter des Evang. Altenzentrums in Meisenheim, Udo Weyand, Rede und Antwort.
„Frühzeitig informieren“
Wir Menschen werden älter, dafür sorgt der medizinische Fortschritt, aber mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass der Pflegefall eintreten kann. „Es kann jeden und jede Familie treffen. Frühzeitige Informationen sind hilfreich und diese gibt es für jeden in unserer unmittelbaren Nähe“, so Dietmar Kron in seiner Begrüßung.
Pflegestützpunkt in Meisenheim berät unabhängig und kostenlos
Die 135 Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz bieten umfangreiche, unabhängige und kostenlose Beratung, dies wurde deutlich als Christa Herzog und Marlene Jänsch ihre Leistungspalette für die Menschen in der Verbandsgemeinde Meisenheim umrissen. Wer in die Meisenheimer Untergasse 19 als Ratsuchender zu ihnen kommt, erhält „individuelle Beratung, die sich an der familiären und persönlichen Bedarfssituation orientiert“. Die Betroffenen entscheiden selbst, welches der verfügbaren Angebote sie in Anspruch nehmen möchten. Hausbesuche und individuelle Hilfspläne sind ein Service des Pflegestütz-punktes. Eine wesentliche Aufgabe ist es, gemeinsam mit dem hilfs-bedürftigen Menschen und dessen Angehörigen einen individuellen Hilfsplan zu erstellen.
Kostenfreie und unabhängige Informationen:
Pflegestützpunkt Meisenheim Untergasse 19
Ansprechpartner Christa Herzog u. Marlene Jänsch, Telefon 06753 123 370
Beratung, Information und Koordinierungshilfen für pflegebedürftige, kranke, behinderte Menschen und deren Angehörige
„Ambulant geht vor stationär“ – vielfach ist jedoch die stationäre Pflege notwendig
„Zwar möchten die meisten alten Menschen ihren Lebensabend zu Hause
verbringen, deshalb gilt auch im Pflegefall der Grundsatz „Ambulant geht vor stationär“, jedoch gibt es Situationen, wo die stationäre Altenpflege der richtige Weg ist“, so der Leiter des Evangelischen Altenzentrums, Uwe Weyand. Dabei ging er auch auf die Angebote seines Hauses zur Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie der Tagesbetreuung ein. Uwe Weyand verwies auf die wachsende Zahl demenzkranker Menschen. Gerade die häusliche Pflege von Menschen, die an Demenz erkrankt sind, sei eine große Belastung für die Familie. Hier ist die stationäre Dauerpflege oft sinnvoll, meinte der Leiter des Dr.-Carl-Kircher-Hauses
in Meisenheim.
Information:
Evang. Altenzentrum - Dr.-Carl-Kircher-Haus Meisenheim, Hofstadt 10
Ansprechpartner Udo Weyand, Leiter, Telefon: 06753 – 9392 0
Angebote: Stationäre Dauerpflege (96 Plätze), Kurzzeitpflege (4 Plätze), Tagesbetreuung (2 Plätze)