SPD-Arbeitnehmer: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - Vorschläge aus dem CDU-Wirtschaftsflügel spalten

Veröffentlicht am 11.10.2015 in Arbeit

Nur noch Kopfschütteln verursachten die Forderungen aus der Union, den gesetzlichen Mindestlohn nicht für arbeitende Flüchtlinge gelten zu lassen und hier Ausnahmen zu beschließen.

„Der gesetzliche Mindestlohn heißt so, weil er eben auf Gesetz beruht“, so Gernot Bach, Vorstandsmitglied des Kreisvorstandes der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, (AfA) Kreisverband Bad Kreuznach. Schon die Voraussagen aus der Union, der Mindestlohn gefährde Arbeitsplätze und die gebetsmühlenartige Leier gegen die Dokumentation der Arbeitszeiten haben sich als unhaltbar erwiesen, das Gegenteil ist der Fall.

Das beweisen die Arbeitslosenzahlen und alle Wirtschaftsdaten, auch im Kreis Bad Kreuznach. Im Übrigen müsse auch erkannt werden, dass durch den beklagten Fachkräftemangel und die Demografie schon jetzt bundesweit tausende Ausbildungs- und Arbeitsplätze nicht besetzt werden können.

Natürlich stellt uns die Integration der bei uns Schutz suchenden Menschen vor große Aufgaben, es bietet sich aber auch die Chance, Arbeitsplätze zu besetzen, die bisher nicht besetzt werden konnten - erste Erfolge sind sichtbar.

Aber schon im Vorfeld dieser Bemühungen zu fordern, gerade diese Arbeitskräfte vom gesetzlichen Mindestlohn auszunehmen, spaltet die Gesellschaft weiterhin in Arbeitnehmer erster und zweiter Klasse (wie schon jetzt Stamm- und Leiharbeiter).

Es wäre interessant zu erfahren, wie sich hierzu die Landtagskandidatin der Union, Julia Klöckner, verhält. Bisher jedenfalls, haben wir hierzu nichts hören oder lesen können“.

 

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