SPD besucht DRK-Seniorenheim in Rüdesheim

Veröffentlicht am 01.02.2014 in Sozialpolitik

Heimleiterin Pastrik zeigt den Besucherinnen und Besuchern eine Wohneinheit.

Rüdesheim/Nahe. Es waren nicht nur SPD-Mitglieder, die es am 29.01. nach Einladung der SPD in Rüdesheim zur Besichtigung des im April 2012 eröffneten DRK-Seniorenheims in Rüdesheim zog. Auch Mitbürger und Mitbürgerinnen aus der Region konnten sich bei einer Führung durch die Hausleiterin Frau Pastrik zusammen mit den Genossinnen und Genossen einen Eindruck davon verschaffen, wie es sich in einem solchen Seniorenheim lebt.

Bevor die Besucherinnen und Besucher jedoch durch die Räumlichkeiten geführt wurden, erläuterte Pastrik zunächst grundlegende Informationen zum Heim und dem dortigen Betreuungsangebot. Die "Hilfe zur Selbsthilfe" sei schon aus dem Leitbild des Hauses heraus ein wichtiger Grundsatz der täglichen Arbeit im Seniorenheim, so Pastrik. Es ginge schließlich darum, den älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

6 Hausgemeinschaften, die sich auf 82 Einzel- und 4 Doppelzimmer aufteilen, führen zu einem selbstständigen und gesellschaftlichen Lebensstil der Bewohnerinnen und Bewohner.

Doch auch für unter Demenz leidende Menschen gibt es mittlerweile ein speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmtes Betreuungsangebot. Ein Garten und ein schön gestalteter Außenbereich ermöglicht es auch diesen Menschen, ohne Gefahr auch außerhalb der Gebäude Zeit verbringen zu können. Glücklicherweise würden Menschen, die unter Demenz leiden, mittlerweile auch in den jeweiligen Pflegestufen berücksichtigt, in deren Einordnung bisher nur Aspekte wie "Mobilität" und die Fähigkeit, sich zu waschen, gestanden hätten.

Ausflüge und insbesondere auch Besuche zu regionalen Festlichkeiten werden ebenso angeboten, wie auf das spezielle Interesse der Bewohner abgestimmte Programme, so z.B. Bingo-Abende oder "Gehirn-Jogging".

Natürlich gab es auch viele Fragen an Frau Pastrik, die im selben Zuge auch die Gelegenheit nutzte und ihre Anregungen und Wünsche an die Politik äußerte. So gebe es immer noch einen akuten Fachkräftemangel im Pflegesektor. Dies hänge vor allem mit dem schlechten Image des Pflegeberufes zusammen. So seien es oft die Medien, die z.B. in Fernsehsendungen schlimmste Umstände darstellten und damit den Beruf in ein schlechtes Bild rückten. Auch die Bezahlbarkeit solcher Einrichtungen aus durchschnittlichen Renten war natürlich ein Thema. Oftmals seien Betroffene nach dem Verbrauch ihrer Ersparnisse zum Gang auf das Sozialamt verpflichtet. Hier sei insbesondere die Bundespolitik in Berlin gefordert, so Wolfgang Ginz (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Rüdesheim).

Neben dem bisherigen Angebot wird ab 01.04.2014 auch ein weiterer Neubau eröffnet, der dann das so genannte "Betreute Wohnen" anbiete. Bereits jetzt sei ein sehr großes Interesse daran angemeldet. Insgesamt konnten die Besucherinnen und Besucher, sowie die Genossinnen und Genossen nach einer sehr interessanten Begehung der Räumlichkeiten feststellen, dass es für die Politik noch vieles zu klären gebe, wenngleich das Seniorenheim für die Region und deren Senioren als ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Versorgung anzusehen ist.

Alle näheren Infos zum Seniorenheim unter: http://www.seniorenzentrum-ruedesheim.drk.de

Text: M. Stein

Bilder: Hans-Otto Thomas

 

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22.02.2018, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr
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Marc Hausbesuche Hackenheim

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