Bad Kreuznach: Viele konkrete Hinweise zum Stadtverkehr - Gesprächsrunde mit MdB Körper und Oberbürgermeisterin

Veröffentlicht am 27.05.2013 in Kommunales

BAD KREUZNACH. Taxifahrer und Fahrschullehrer kennen nicht nur die Stadt wie ihre eigene Westentasche, sie haben auch konkrete Hinweise und Empfehlungen für die Verantwortlichen des Stadtverkehrs zu Beschilderungen, Ampelschaltungen, Straßenmarkierungen und zur Verkehrsführung.

Dies zeigte eine Gesprächsrunde, zu der der Bundestagsabgeordnete Fritz Rudolf Körper und die Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer eingeladen hatten. Zudem standen der Leiter des LBM, Norbert Olk, der stellvertretende Chef der Polizeiinspektion, Hans-Peter Fehlinger sowie der Stadtbeigeordnete Udo Bausch Rede und Antwort. Sie notierten die Hinweise und sagten deren fachliche Überprüfung zu.

Karl-Heinz Spira, Bezirksvorsitzender des Fahrlehrerverbands Hunsrück/Nahe, bedauerte, dass die Berufsgruppen der Fahrlehrer und Taxifahrer nicht mehr in der Verkehrskommission mitwirken. OB Kaster-Meurer greift den Hinweis auf, denn der „Input aus der Praxis“ sei immer wichtig.

Der Roxheimer Fahrlehrer Rüdiger Maatz empfahl den Ausbau von Tempo-30er-Zonen in einigen Stadtbereichen. Gleichzeitig befürwortete er eine Ausweitung der „Rechts-vor-links-Verkehrsführung“, die zum Abbau des „Schilderwaldes“ beitrage und für mehr Klarheit vor allem bei jungen Autofahrern sorge. Er will hierzu einen Katalog aus Sicht der Fahrschullehrer zusammenstellen.

Ampelanlagen mit veralteter Technik - ohne Induktionsschleifen – gibt es auch noch in der Stadt. Sie verursachen beispielsweise in der Nacht unnötige Wartezeiten und Abgase. Hier kam die Empfehlung, die Anlage an der Kreuzung Wöllsteiner-/Gensinger Straße nach 24 Uhr abzuschalten.

Grundsätzlich positiv beurteilte der Taxiunternehmer Thomas Bracht die Entwicklung der Verkehrssituation in Bad Kreuznach. „Vor 30 Jahren hatten wir in jeder Hauptverkehrszeit Staus, obwohl das Fahrzeugaufkommen geringer war“, so seine persönliche Erfahrung. Wenn heute die „großen Straßen offen sind“, gäbe es normalerweise keine großen Probleme.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass die Straßen- und Brückensanierung in der Wilhelmstraße große Verkehrsprobleme mit sich bringen wird und die Verantwortlichen hier eine gute und umfangreiche Beschilderung installieren müssten, um einen Verkehrskollaps während der Bauphase zu verhindern. Die Autofahrer müssten frühzeitig erkennen, dass die B 41 gute Möglichkeiten zum Umfahren biete. Hier seien auch alle Medien (Presse, Radio und Internet) zu nutzen und eine zielgerichtete Zusammenarbeit notwendig.

„Dies war eine gute Veranstaltung für alle Beteiligten. Deshalb werden wir solche Gesprächsrunden auch zu anderen Themen fortsetzen“, so das gemeinsame Fazit des Bundestagsabgeordneten und der Oberbürgermeisterin.

 

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