Sorge um den Erhalt der Mehrgenerationen­häuser

Veröffentlicht am 07.12.2010 in Sozialpolitik
Fritz Rudolf Körper
Fritz Rudolf Körper MdB

Fritz Rudolf Körper teilt die Sorge um den Erhalt der Mehrgenerationen­häu­ser – die SPD fordert von Familienministerin Schröder, ein Konzept für eine An­schluss­finan­zier­ung der Mehrgenera­tio­nen­häuser vorzu­legen. Auch das seit Juni 2008 beste­hen­de Mehr­genera­tionen­haus in Bad Kreuznach könnte in einigen Jahren betroffen sein.

Nach 2013 fällt der vom Bundesfamilienministerium für die ersten fünf Jahre gewährte Zuschuss von jährlich 40.000 Euro weg, so dass sich danach die Finanzierung sicher schwierig gestalten würde. Viele Mehrgenerationen­häu­ser, bundesweit, sind in ihrer Existenz bedroht, wenn der jährliche Bundeszuschuss aus dem Familien­ministerium ab 2011 ausläuft.

Die Arbeit der Mehrgenerationenhäuser ist sinnvoll und notwendig und sollte weitergeführt werden, so der Bun­destagabgeordnete Fritz Rudolf Körper. Seit der Eröff­nung im Jahr 2008 hat sich eindrucksvoll gezeigt, dass das Mehrgenerationenhaus im Hildegardiszentrum mit seiner Vielzahl generationsübergreifender Angebote und als Anlaufstelle für alle Altersgruppen für Bad Kreuznach ein Gewinn ist. Die Angebote für Kinder, Jugendliche, Senioren und Familien werden, wie z.B. das Café Klee­blatt gut angenommen. Leider hat die zuständige Bun­des­familienministerin bislang kein Konzept für eine An­schluss­finanzierung vorgelegt. Dafür nimmt die SPD-Frak­tion die zuständige Bundesministerin Schröder seit Mona­ten in die Pflicht - aber es kommt keine Reaktion. Für viele Mehrgenerationenhäuser bedeutet das finan­zielle Vakuum einen Kampf ums Überleben. Die Bundes­regier­ung verpasst die Chance, die Kommunen vor Projekt­ruinen zu bewahren und die mühsam vor Ort aufgebaute Infra­struk­tur zukunftsfest zu machen.

Deshalb fordert Körper schnelles Handeln, damit um­geh­end – schon jetzt - eine Übergangsregelung für die Fi­nan­zier­ung der Mehrgenerationenhäuser gefunden wird. Nach den schönen Worten der Bundesregierung müssen endlich Taten folgen.
Die SPD-Bundestagsfraktion hat Eckpunkte zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der 500 Mehrgenera­tionen­häuser beschlossen und einen Antrag "Mehrgenera­tio­nen­häuser erhalten und weiterentwickeln - Prävention stär­ker fördern" in den Bundestag eingebracht, in dem wir den Ansatz verfolgen, die bisherige Ausrichtung der Mehr­genera­tionenhäuser gezielt um den neuen Schwer­punkt Prävention und Gesundheitsförderung zu erwei­tern. Die Häuser sollen weiterhin alle Generationen an­sprech­en und ihre vielfältigen Angebote wie beispiels­weise Integrationsangebote, Kinderbetreuung, Familien- oder Seniorenbildung, sinnvoll ergänzen.

 

 

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