SPD-Kreistagfraktion zur Schulpolitik

Veröffentlicht am 08.01.2010 in Fraktion

Carsten Pörksen, MdL

„In der gemeinsamen Sitzung von Schulträger- und Kreisausschuss hat sich die SPD-Kreistagsfraktion vehement dafür eingesetzt, dass die Entscheidungen über eine Realschule plus in Bad Münster am Stein-Ebernburg, weitere Bildungsgänge an den Berufsbildenden Schulen und Fachoberschulen an den Realschulen plus nicht „übers Knie gebrochen werden“, erklärte der Fraktionsvorsitzende Carsten Pörksen nach der Sitzung.

Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es so gut wie keine neuen Erkenntnisse über die Schülerzahlen, Wahlverhalten bezüglich der Schulart, Wanderungsbewegungen, etc. Der verständliche Wunsch der Schule in Bad Münster am Stein-Ebernburg allein reiche nach Auffassung Pörksens nicht aus, um eine vom Schulentwicklungsplan abweichende Entscheidung zu treffen. Der Schulentwicklungsplan sei im vorletzten Jahr einstimmig beschlossen worden nach sehr umfangreichen Diskussionen, wobei insbesondere die Auswirkungen auf alle Schulen im Kreis Bad Kreuznach einbezogen worden seien. Gerade zur Sicherstellung eines räumlich ausgewogenen Angebots weiterführender Schulen sei die Entscheidung für ein kleines Gymnasium in Bad Münster am Stein-Ebernburg getroffen worden. Deshalb ist es nach Auffassung der SPD-Fraktion dringend erforderlich und auch von ihr beantragt worden, den Schulentwicklungsplaner Krämer-Mandeau zu den Änderungswünschen und deren Einfluss auf andere Schulen zu hören. Eine isolierte Betrachtung sei nicht vertretbar. Auch müsse dargestellt werden, aus welchen Gründen die bisher behauptete Überbelegung der Gymnasien der Stadt Bad Kreuznach nicht mehr zu erwarten sei.

Für die Entscheidungen über weitere Bildungsgänge an den Berufsbildenden Schulen und der Beantragung von Fachoberschulen an den Realschulen plus im Kreis seien ebenfalls weitere Informationen erforderlich. Dabei erinnert die SPD-Fraktion an den Hinweis des Schulentwicklungsplaners, dass die Einrichtung von einer Fachoberschule jeweils im Osten und im Westen des Kreises sinnvoll und durchsetzbar sein könnte. Für die SPD-Fraktion sei nicht zuletzt vor dem Hintergrund sich verändernder Schülerzahlen in der Zukunft selbstverständlich, dass die Belange der Berufsbildenden Schulen Berücksichtigung finden müssten, stellt Pörksen fest. Vor der Entscheidung über weitere Bildungsgänge hält die Fraktion aber eine Aufklärung über die vorhandenen Bildungsgänge an den Berufsbildenden Schulen, die Ausgestaltung von möglichen Fachoberschulen an den Realschulen plus und eine eventuelle Konkurrenzsituation für dringend erforderlich. In der Diskussion habe sich herausgestellt, dass durchaus unterschiedliche Zielsetzungen an Fachoberschulen, der Realschulen plus und an Berufsbildenden Schulen vorhanden sind. Nur in Kenntnis dieser Fakten sei eine zukunftsgerichtete Entscheidung der schulpolitisch bedeutsamen Ergänzungen bzw. Veränderungen möglich, meint Pörksen abschließend.

 

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