SPD-Personalvorschlag für die Landtagswahl 2021

Veröffentlicht am 07.05.2020 in Landespolitik

Kreisvorstand schlägt bewährte und neue Kräfte vor - motiviertes Team möchte die Nahe in der Landeshauptstadt vertreten - Ziel: beide Direktmandate an der Nahe. Auch in der Corona-Zeit bearbeitet der SPD-Kreisverband alle wichtigen Themen, ein Leitungsteam, bestehend aus dem engeren Kreisvorstand, berät regelmäßig und informiert aktuell über wichtige Personalvorschläge:

Im Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach) wird nach dem Vorschlag der Wahlkreiskandidat erneut Michael Simon heißen. Er trat bereits bei der letzten Landtagswahl 2016 an und erzielte ein sehr gutes Ergebnis gegen die damalige Spitzenkandidatin der CDU, Julia Klöckner. Der 48 Jahre alte Sozialdemokrat aus Pfaffen-Schwabenheim ist seit vielen Jahren in der Region politisch aktiv und verankert. Simon arbeitet als Sozialpädagoge im Jugendamt des Landkreises Mainz-Bingen. Dieses Beschäftigungsfeld bietet ihm, wie er ausführt, einen guten Einblick in die gesellschaftliche Wirklichkeit. Es erde ihn und helfe ihm in seiner praktischen politischen Arbeit, die er "in bester sozialdemokratischer Tradition" ganz nahe bei den Menschen sieht.

Simon steht nach eigenen Worten für ein Politikverständnis auf gleicher Augenhöhe, nicht von oben herab und belehrend, sondern im Dialog. Ihm bedeutet nicht zuletzt seine kommunalpolitische Verankerung sehr viel. Er gehört dem Ortsgemeinderat seiner Heimatgemeinde Pfaffen-Schwabenheim an, in der er viele Jahre Beigeordneter war. Im Verbandsgemeinderat Bad Kreuznach ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion, weiter Mitglied der SPD-Fraktion im Kreistag. All diese kommunalen Ebenen sind ihm gut vertraut. Das könne auch in der Landespolitik nicht schaden, weil es den Blick für die praktischen Auswirkungen von Gesetzgebungen auf die Kommunen schärft. Darüber hinaus ist Michael Simon Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Bad Kreuznach und setzt sich in dieser Funktion besonders für die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein.

Als B-Kandidatin (Ersatzbewerberin) im Wahlkreis Bad Kreuznach wird Dr. Claudia Eider vorgeschlagen. Sie ist 42 Jahre alt, verheiratet und Mutter einer Tochter. Beruflich ist die promovierte Molekularbiologin als Referentin für das Bundesprogramm "Integration durch Sport" beim Landessportbund Rheinland-Pfalz aktiv. Politisch bringt sie sich vielfältig in der SPD ein, u. a. als Fraktionsvorsitzende im Bad Kreuznacher Stadtrat. Ihr gesellschaftliches Engagement zeigt sich u. a. im Vorsitz des Stadtteilvereins Bad Kreuznach Süd-Ost e.V. Darüber hinaus ist sie Mitglied im Begleitausschuss "Kreuznach FÜR VIELFALT"/Lokalfonds des Bundesprogrammes "Demokratie leben".

Claudia Eiders Grundbestreben in dieser Tätigkeit ist ein demokratischer, bürgerorientierter und respektvoller Politikstil, geprägt vom Prinzip der sozialen Gerechtigkeit, der die Belange aller Bürgerinnen und Bürger, unabhängig von sozialem Stand, Alter, Kultur und Herkunft zu vertreten vermag. Ihre Grundprinzipien möchte sie auch im Landtagswahlkampf einbringen - und natürlich den Wahlkreiskandidaten Michael Simon bestmöglich unterstützen.

Für den Wahlkreis 18 (Kirn - Bad Sobernheim) wird Dr. Denis Alt, der im Jahr 2016 das Direktmandat in diesem Wahlkreis gegen die spätere Landrätin Dickes gewonnen hat, erneut zur Kandidatur vorgeschlagen. Der 39-jährige Diplom-Volkswirt ist verheiratet, Vater zweier Kinder und wohnt in Bad Sobernheim. Er gehörte dem Landtag seit dem Jahr 2014 an, bis er vor gut einem Jahr zum Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur ernannt wurde. Denis Alt verfügt über langjährige Erfahrung in kommunalen Räten auf der Ebene der Ortsgemeinde, der Verbandsgemeinde und des Kreistages. Als Abgeordneter im Landtag betreute er thematisch die Wirtschafts- und Finanzpolitik. In seiner jetzigen Funktion als Staatssekretär ist er Amtschef und ständiger Vertreter des Wissenschafts- und Kulturministers.

Für Denis Alt spielt die regionale Verankerung immer eine entscheidende Rolle. Er stammt aus Monzingen und wohnt heute wenige Kilometer entfernt in Bad Sobernheim. Nach dem Zivildienst im Kirner Krankenhaus und dem Studium der Volkswirtschaftslehre begann er nach kurzer Auslandsstation in Brüssel seine berufliche Laufbahn im rheinland-pfälzischen Finanzministerium. Zu seiner Heimat hat er eine starke Bindung - und will sich deswegen weiter in Mainz für die Nahe-Region einsetzen. Inhaltlich sind ihm gerechte Bildungschancen unabhängig von der sozialen Herkunft wichtig - deshalb steht er für ein gebührenfreies Bildungssystem von der Kindertagesstätte bis zur Universität ein.

Als B-Kandidat im Wahlkreis 18 wird erneut Markus Stein vorgeschlagen. Er ist aktuell Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Kirn/Bad Sobernheim. Die Grundlage dafür wurde geschaffen, als er bei der letzten Landtagswahl schon einmal zum B-Kandidaten von Denis Alt nominiert wurde. Da dieser sein Mandat im Frühjahr 2019 aufgrund der Ernennung zum Staatssekretär niederlegen musste, rückte Stein am 1. März 2019 in den Landtag nach - ein Lebenstraum ging für ihn in Erfüllung. Kein Wunder also, dass sich der verheiratete 34-jährige Familienvater von 2 Kindern und ausgebildete Diplom-Verwaltungswirt (FH) aus Winterbach sehr über den Vorschlag des Kreisvorstandes freut. Markus Stein blickt vor seinem Antritt als Abgeordneter auf eine langjährige Berufstätigkeit als Verwaltungsbeamter in der Kommunalverwaltung zurück. Er ist eng mit der Region verwurzelt und neben seinem politischen Engagement auf verschiedensten kommunalen Ebenen auch aktiver Feuerwehrangehöriger und Mitinitiator von Freifunk Soonwald.

Seit seinem Einzug in den Landtag konzentriert sich Stein vorrangig auf die Stärkung des ländlichen Raums und weiß, welche wichtige Rolle der Kontakt nach Mainz hierfür spielt. Als B-Kandidat von Denis Alt will er für den Wahlkreis daher auch in der nächsten Legislaturperiode für den ,Fall der Fälle' bereitstehen und - sofern erforderlich - wieder seinen Beitrag zu einer guten Vertretung der Region in der Mainzer Landespolitik leisten. Schließlich habe die Vergangenheit ja gezeigt, wie schnell es gehen könne und man auf einmal sogar zu zweit die Heimat in Mainz vertreten könne. So konnten sich Stein und Alt seit 2019 gemeinsam für Anliegen aus der Region einsetzen.

Die Sozialdemokraten im Landkreis machen mit diesem Personaltableau ein überzeugendes Angebot an die Bürgerinnen und Bürger - und sagen schon heute einen engagierten, hoffentlich möglichst "Corona-freien", fairen Wahlkampf zu. Klares Ziel ist es, beide Direktmandate an der Nahe zu gewinnen.

 

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