SPD und IG-Metall im Austausch – Perspektive der Beschäftigten in der Transformation einbeziehen

Veröffentlicht am 08.10.2020 in Arbeit

v.l.: Michael Simon, Ingo Petzold, Mario Paulus, Lukas Bläsius, Markus Stein, Carsten Pörksen, Alexander Schweitzer

Hackenheim

Zum Meinungs- und Gedankenaustausch zwischen SPD und IG-Metall hatte der SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach), Michael Simon, nach Hackenheim eingeladen, verbunden mit einem klaren Bekenntnis zu den Industriearbeitsplätzen in der Region. ​An dem Gespräch nahmen zudem auch Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Ingo Petzold als Erster Bevollmächtigter der IG-Metall Verwaltungsstelle Bad Kreuznach und dessen Kollege Lukas Bläsius, der neu gewählte Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Mario Paulus, SPD-Landtagsabgeordneter Markus Stein und der Vorsitzende der SPD Kreistagsfraktion Carsten Pörksen teil.

Inhaltlich ging es bei dem Gespräch um die regionale Struktur- und Wirtschaftspolitik in Zeiten der Krise. Ein wichtiger politischer Dialog, der gezeigt habe, wie wichtig es sei, die Sichtweisen und Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer politisch einzubeziehen. Dies gelte gerade in Zeiten eines sich vollziehenden Transformationsprozesses, beispielsweise in der Automobil- und Automobilzuliefererindustrie, betonten alle Beteiligten im großen Einvernehmen.

Auch die Veränderung in der Produktionsweise durch eine zunehmende Digitalisierung, bildete einen Schwerpunkt des Dialogs von IG Metall und Sozialdemokraten. Die Unternehmen bräuchten die Unterstützung in der Transformation sowie bei der Umsetzung der Digitalisierung. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, dass auch die praktische Perspektive und Erfahrung der Beschäftigten sowie der Betriebsräte ausdrückliche Berücksichtigung findet, machte Ingo Petzold deutlich, wobei er dabei nachdrücklich von Alexander Schweitzer unterstützt wurde.

Viele Ideen wurden diskutiert, darunter die Weiterentwicklung von beruflicher Qualifizierung, auch auf der Basis von Weiterbildungsverbünden aus Unternehmen, um sich unter Berücksichtigung der jeweiligen betrieblichen Kompetenzen im Interesse der Fachkräftesicherung gut ergänzen zu können. Dahinter steckt konkret die Kooperation zwischen Unternehmen in der Region, Berufs- und Hochschulen, der Kammern, der Arbeitsagentur und den Arbeitgeber-/Arbeitnehmervertretungen.

Ein weiterer guter strukturpolitischer Ansatz, den die IG-Metall nach vorne bringen möchte, seien sogenannte regionale Innovationscluster, die das Ziel verfolgten, mit Hilfe einer regionalen Strukturpolitik Transformationsprozesse in den Unternehmen vor Ort zu fördern und im Sinne der Beschäftigungssicherung zu begleiten. Markus Stein und Michael Simon nahmen dies auf und sahen dabei auch die Rolle kommunaler Politik.

Zwar gelte es den Rahmen auf Landes- und Bundesebene zu setzen, jedoch führe ein Zentralismus alleine nicht weiter. Vielmehr müsse auf die spezifische Situation der Betriebe vor Ort eingegangen werden. Hier spiele die Wirtschaftsförderung eine ganz wichtige Rolle. Übereinstimmung bestand darin, gerade die Eigenkapitalsicherung kleinerer und mittlerer Zulieferbetriebe zu stärken. In diesem Zusammenhang sollten auch die Mittel der Bundesanstalt für Arbeit genutzt werden, Beschäftigte, die sich in Kurzarbeit befinden, weiter zu qualifizieren. ​Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Schweitzer wies im Gespräch mit den IG-Metall-Vertretern auf die geplante Einrichtung eines Transformationsrats im Land hin. Dies sei ein starkes Signal an Unternehmen und Beschäftigte, dass wir die Aufgabe der Transformation in Rheinland-Pfalz als gesamtgesellschaftliche Chance begreifen – für gute Beschäftigung und lebenslanges Lernen, klimaneutrales Wirtschaften und technologischen Fortschritt. Die Sozialdemokratie spiele hier eine ganz entscheidende Rolle und übernehme Verantwortung, in nicht einfachen Zeiten, in denen viele Unternehmen in der Krise stecken, betonte er.

 

 

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