SPD-Wahlkreiskandidat Michael Simon auf Informationsbesuch bei Arbeitsagentur

Veröffentlicht am 19.06.2015 in Arbeit

Beim Informationsgespräch (v.l.:): Der Leiter der Arbeitsagentur Elmar Wagner und SPD-Landtagskandidat Michael Simon

Bad Kreuznach

Maßnahmen der Agentur für Arbeit und die örtliche Situation auf dem Arbeitsmarkt standen im Mittelpunkt eines Informationsgesprächs zwischen dem Leiter der Arbeitsagentur Bad Kreuznach Elmar Wagner und Michael Simon, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis 17 (Bad Kreuznach).

Dabei erfuhr der SPD-Landtagskandidat von aktuell guten regionalen Arbeitsmarktdaten. Gleichwohl gebe es auch schwierige Entwicklungen. So verfestige sich etwa die Langzeitarbeitslosigkeit. „Kirn und die Stadt Bad Kreuznach seien hier teilweise Problembereiche“, so Wagner. Der überwiegende Anteil der Langzeitarbeitslosen ist ohne Berufsabschluss, was vielfach ein Vermittlungshemmnis darstellt.

Wagner weist im Rahmen des Gespräches mit Michael Simon insbesondere auf die Maßnahmen der Agentur für Arbeit und der Jobcenter zur Bekämpfung der in Teilen verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit hin. Aus seiner Sicht ist Qualifizierung der Schlüssel zur Beschäftigung. Beispielsweise haben rund zwei Drittel der in der Stadt Bad Kreuznach arbeitslos gemeldeten Menschen keine Berufsausbildung. Diese Personengruppe unterliegt der Gefahr schneller arbeitslos zu werden und im Fall der Arbeitslosigkeit länger arbeitslos zu bleiben. Bereits am Übergang von der Schule in den Beruf gilt es deshalb, möglichst alle Jugendlichen zu erreichen und auf das Erreichen eines beruflichen Abschlusses hinzuwirken.

Aber auch mit 30 oder 40 Jahren kann eine Qualifizierung, die zu einem beruflichen Abschluss führt, dem beschriebenen Drehtüreffekt begegnen.

Für die Personengruppe der Jugendlichen bereitet die Agentur für Arbeit auf der Grundlage der Gesetzesinitiative zur Allianz für Aus- und Weiterbildung im Ausbildungsjahr 2015/2016 31 Plätze im Agenturbezirk vor, die zum 01.09. besetzt werden können. Einige interessierte Betriebe wurden bereits gewonnen.

Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche werden während ihrer im September beginnenden Ausbildung im Rahmen sozialpädagogischer Betreuung intensiv begleitet und unterstützt, zusätzlicher Stützunterricht gehört ebenfalls zum Konzept. Damit sollen Betriebe Hilfen bei der Ausbildung von Jugendlichen mit Anfangsschwierigkeiten erhalten und damit diesen Jugendlichen Perspektiven bieten.

Angesprochen wurden auch die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung erwähnten „Jugendberufsagenturen“ zur Unterstützung bei der Vermittlung junger Menschen in Ausbildung und Arbeit. Diese beinhalten eine Kooperation aus Arbeitsagentur, Jobcentern und kommunalen Jugendhilfeträgern. Simon sah darin ein wegweisendes Modell, das zu unterstützen gelte. Er hofft, dass hier bald schon Kooperationsverträge geschlossen werden können.

Jedenfalls werde nichts unversucht gelassen um dem Grundsatz: „Keiner darf verloren gehen“, gerecht zu werden, so Agenturleiter Wagner. Qualifizierung sei der Schlüssel für den Zugang zum Arbeitsmarkt, darin waren sich die Gesprächspartner einig. Dies gelte sowohl für Jugendliche als auch für Langzeitarbeitslose, wo jeder Dritte über 50 und jeder Fünfte über 55 Jahre alt ist. Für die Älteren wird eine erwachsenengerechte, verkürzte Ausbildung, zum Beispiel als Altenpflegehelfer, angeboten. Immerhin hätten im Ausbildungsjahr 2012 bis 2014 sechzig Teilnehmer ihren Abschluss gemacht.

 

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